Chinesisches Neujahr: Das wichtigste Fest Asiens erklärt

Das Chinesische Neujahr – auch Frühlingsfest (春节, Chūnjié) genannt – ist das größte Familienfest Asiens. Es richtet sich nach dem Mondkalender und fällt jedes Jahr auf ein anderes Datum zwischen Ende Januar und Mitte Februar. Gefeiert wird nicht nur einen Abend, sondern 15 Tage lang – bis zum Laternenfest.
Worum geht es?
Zum Jahreswechsel kommt die ganze Familie zusammen. Die Wohnung wird geputzt (das alte Jahr wird „ausgekehrt“), Türen werden mit roten Spruchbändern geschmückt, und Kinder bekommen rote Umschläge (Hongbao) mit Glücksgeld. Rot steht für Glück und vertreibt der Legende nach das Monster Nian – deshalb ist an Neujahr wirklich alles rot.
Was isst man?
- Jiaozi (Teigtaschen): Ihre Form erinnert an alte Goldbarren – wer viele isst, hat Glück mit Geld. In Nordchina werden sie um Mitternacht frisch gekocht.
- Fisch (鱼, yú): Klingt wie das Wort für „Überfluss“. Wichtig: Es bleibt immer ein Rest übrig, damit der Überfluss ins neue Jahr „überschwappt“.
- Nian Gao (Neujahrskuchen): Klebriger Reiskuchen – der Name klingt wie „Jahr für Jahr höher hinaus“.
- Langlebigkeitsnudeln: Extra lange Nudeln, die nicht durchgebissen werden – je länger die Nudel, desto länger das Leben.
- Mandarinen & Orangen: Goldene Farbe, glückbringender Klang – das Standard-Mitbringsel.
So feierst du mit
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